LebensWerteZukunft

Werte und Jugendsozialarbeit ein Beitrag zur Qualitätssicherung
Einladung zum Symposium am 11.11.2010 in München

Jugendsozialarbeit ist unter verschiedenen Perspektiven auf den Diskurs über Wertorientierungen angewiesen. Denn die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen beinhaltet immer Werteerziehung.

Fehlende Wertorientierungen bei Jugendlichen werden allenthalben beklagt, besonders als fehlende Basiskompetenzen oder softskills. Welche pädagogischen Ansatzpunkte gibt es jedoch, um hier Wertorientierungen zu fördern?

Prof. Dr. Joachim Bauer wird den Handlungsraum abstecken und ihn neurobiologisch begründen. Die Neurobiologie zeigt die Lernbedingungen für Wertorientierung, kann jedoch auf die Frage nach den Inhalten keine Antworten geben. Diese Inhalte tangieren gleichermaßen die Welt der Erwachsenen und beeinflussen das pädagogische, aber auch das sozialpolitische Handeln.

Professor Dr. Ulrich Schwab führt zum erneuten Nachdenken über die Inhalte der Wertorientierung und Reiner Prölß verknüpft ethische Grundüberlegungen mit der Umsetzung in sozialpolitisches Handeln. Ist dieses Symposium „nur“ ein sozialethischer Ausflug? Nein, bei genauerer Betrachtung geht es um Qualität pädagogischer Arbeit in der Jugendsozialarbeit – Qualität, die ethische Grundüberzeugungen braucht, um benachteiligten Jugendlichen echte Entwicklungschancen einzuräumen – ein wirksamer Beitrag zur Sicherstellung eines funktionierenden sozialen Gemeinwesens.

Veranstalter:
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit
und Sozialordnung, Familie und Frauen
Winzererstr. 9, 80797 München
www.sozialministerium.bayern.de

Tagungsort:
Landesamt für Umwelt,
Dienststelle München, Lazarettstraße 67,
80636 München www.lfu.bayern.de

Download: Ausführliche Informationen zum Symposium