Jugendmigrationsarbeit/ JMD - Zugewanderte junge Menschen mit erhöhtem Förderbedarf

Die Evangelische Jugendsozialarbeit Bayern engagiert sich – seit Jahren
Die ejsa Bayern hat die zugewanderten jungen Menschen, insbesondere die mit einem erhöhten Förderbedarf nicht erst seit der aktuellen Flüchtlings- und Asyldiskussion verstärkt im Blick.
DIE „zugewanderten jungen Menschen“ gibt es allerdings nicht: Sie kommen aus den unterschiedlichsten Gründen wie z.B. Arbeitsaufnahme, aus Flucht- und Verfolgungsgründen, Familiennachzug oder – zusammenführung u.a. zu uns nach Bayern und sind eine damit sehr heterogene Gruppe mit den unterschiedlichsten Aufenthalts- und Teilhaberechten. Hierzu gehören junge Menschen aus den EU-Staaten durch Fachkräftezuwanderung, Kontingent- bzw. Resettlementflüchtlinge, junge Flüchtlinge in unterschiedlichen Aufenthaltsstati, unbegleitete Minderjährige (UM), unbegleitete junge Volljährige und viele Andere mehr. Neben Ein- und Zuwanderung hat die ejsa Bayern aber auch weitere Phänomene der Migration im Blick: Rassismus, Diskriminierung und gelingende Integrationskonzepte vor Ort. ... weiterlesen

Das Arbeitsfeld der Jugendmigrationsarbeit/ Jugendmigrationsdienste

2015 zogen 368.482 Menschen mit ausländischem Pass nach Bayern. Dies waren 158.500 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum – Tendenz steigend. Unter den Zugewanderten sind mindestens ein Drittel Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Für diejenigen in der Altersgruppe von 12 bis 27 Jahren gibt es die Jugendmigrationsdienste (kurz: JMD) – hier finden Sie eine Karte der JMDs in evangelischer Trägerschaft - : Dieses Angebot gibt es aber nur in knapp zwei Drittel der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte. Mit dieser Versorgung ist Bayern bundesweites Schlusslicht.
Was in den Jugendmigrationsdiensten passiert, wie Integration gelingen kann und wo es hakt – nämlich an der Finanzierung,…davon wird im Folgenden berichtet: ... weiterlesen

Kurz erklärt: Jugendmigrationsdienste

Im Rahmen des Kinder- und Jugendplans des Bundes und als Bestandteil der Initiative JUGEND STÄRKEN fördert das BMFSFJ Jugendmigrationsdienste und deren Umsetzung durch die Organisationen Arbeiterwohlfahrt (AWO), Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA), Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS), Internationaler Bund (IB), Der Paritätische Gesamtverband und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) mit den jeweiligen Mitgliedsorganisationen und Untergliederungen.
Die JMD haben als Angebot der Jugendsozialarbeit in erster Linie die Aufgabe, junge Menschen mit Migrationshintergrund, die Unterstützung am Übergang Schule/Ausbildung/Beruf benötigen, mit dem Verfahren des Case Managements und dem Instrument des individuellen Integrationsförderplans zu beraten und zu begleiten.
Als Teil des migrationsspezifischen Beratungsangebots nach § 45 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) bieten die Jugendmigrationsdienste darüber hinaus für alle jungen Menschen mit Migrationshintergrund auch die sozialpädagogische Begleitung vor, während und nach den Integrationskursen des Aufenthaltsgesetzes und den Sprachkursen auf der Grundlage der Richtlinien Garantiefonds Hochschule an. ... weiterlesen

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