Schulbezogene Jugendsozialarbeit

In den Einrichtungen der Evangelischen Jugendsozialarbeit wird schon seit langem die Notwendigkeit von stärkerer Kooperation mit dem Schulbereich festgestellt. ... weiterlesen

Fachtag für Fachkräfte im Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit

„Neu zugewanderte junge Menschen – Hintergründe, Praxis, Rüstzeug“
Unter diesem Motto trafen sich am 18.11.2016 pädagogische Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Vor dem Hintergrund, dass Schule wesentlicher Ort für die soziale und gesellschaftliche Integration neu zugewanderter junger Menschen ist, ging es darum, interkulturelle Ansätze in einer „Willkommenskultur“ von Schule zu diskutieren sowie praxiserprobte Methoden und Projekte kennenzulernen. Der Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen, Religion als Resilienzfaktor sowie aktuelle aufenthaltsrechtliche Fragestellungen waren weitere Vertiefungsthemen. ... weiterlesen

Grundlage für den Arbeitsbereich SJS entwickelt

ejsa Vorstand verabschiedet SJS-Grundsätze
Am 21.10.2016 beschäftigte sich der ejsa Vorstand mit Grundsätzen, die für das Arbeitsfeld SJS entwickelt wurden. Damit wird erstmalig ein Rahmen für die Arbeit im Bereich der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit geschaffen. Die SJS-Grundsätze erfüllen neben der Schaffung einer Arbeitsgrundlage ebenso die Aufgabe der klaren Darstellung des Arbeitsfeldes in den Außenbezügen der ejsa Bayern und der ihr angeschlossenen Träger. ... weiterlesen

„Neu zugewanderte junge Menschen! – Hintergründe, Praxis, Rüstzeug“

3. Fachtag für evangelische Fachkräfte aus dem Arbeitsbereich SJS – 18.11.2016
Bei diesem Fachtag, den die ejsa Bayern gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Bayern für Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit anbietet, stehen die Erfordernisse an die pädagogische Arbeit, die die Zielgruppe der neu zugewanderten jungen Menschen mit sich bringt, im Fokus.
Sie fragen sich, wie Sie „interkulturelles Lernen“ in Ihren Arbeitsalltag integrieren können, wie Sie einen kultursensiblen Umgang mit jungen Geflüchteten, deren Eltern und dem schulischen Umfeld pflegen können? Sie haben Fragen zu Hintergründen wie Fluchtursachen und die Situation in den verschiedenen Herkunftsländern, zum Aufenthalts- und Asylrecht? Was ist im Umgang mit traumatisierten jungen Geflüchteten zu beachten, welche Rolle spielt die Religion in der Lebenswelt der Jugendlichen und auch bei uns? ... weiterlesen

Workshop – Kid´s heute im Ganztag – Entwicklung und Herausforderung!?

Kooperation mit der Akademie für Ganztagspädagogik (AfG)
Zum ersten Mal bietet die ejsa Bayern im Rahmen ihres Fortbildungsangebotes einen Workshop für MitarbeiterInnen in Ganztagesangeboten an. Dieser findet am 07.10.2016 in München in Kooperation mit der Akademie für Ganztagespädagogik (AfG) statt.
Sie fühlen sich von einzelnen „schwierigen“ Kindern und Jugendlichen (heraus-)gefordert? Sie fragen sich, wie Sie Kinder und Jugendliche, die viel Aufmerksamkeit fordern, in den Gruppenkontext integrieren können – oder ob das Ganztagesangebot der „richtige“ Ort ist?
Es fällt Ihnen und Ihrem Team nicht leicht, manche Verhaltensweisen zu verstehen und Sie suchen nach Lösungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, bei deren Verhaltensweisen Sie „Sprengkraft“ erleben. Sie suchen im Team nach Möglichkeiten, aus alten Fahrwassern zu kommen im Umgang mit den Herausforderungen, die Kinder und Jugendliche an Sie stellen? ... weiterlesen

„Qualität im Ganztag finanziell absichern“

Eine gemeinsame Initiative der Evangelisch Lutherischen Kirche Bayern, dem Diakonischen Werk Bayern und der ejsa Bayern
Von der ejsa Bayern e.V. initiiert, setzt sich das Diakonische Werk Bayern und die Evangelische Landeskirche gemeinsam mit der ejsa Bayern e.V. in einem Schreiben an die Politik und das StMBW für die finanzielle Absicherung der Ganztagesangebote ein. Damit für die offenen Ganztagesangebote eine qualitative Gleichwertigkeit zu den Bildungs- und Betreuungsangeboten – wie sie im Schulbereich und in Kindertagesstätten üblich sind – hergestellt wird, werden folgende Punkte als dringend erforderlich festgestellt:

  • Dynamisierung der Förderpauschalen
  • Entfristung der jahresbezogenen Bescheide
  • Berücksichtigung von Migrations- bzw. Fluchthintergrund bei der Gruppengröße

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Mehr Qualität in der Offenen Ganztagesbetreuung

ejsa Bayern und Diakonie Bayern fordern dynamische Anpassung der Ganztagespauschalen
Mit der Initiative „dynamische Anpassung der Ganztagespauschalen“ setzt sich die ejsa Bayern gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Bayern für mehr Qualität in der offenen Ganztagesbetreuung ein. In einem Schreiben an den Arbeitskreis für Bildung und Kultus des Bayerischen Landtags weisen ejsa und Diakonie nachdrücklich darauf hin, dass eine regelmäßige dynamische Anpassung der staatlichen Förderpauschalen an die tatsächlichen Personalkostensteigerungen notwendig ist, damit Ganztagesschulträger weiterhin ein qualitätsvolles Angebot vorhalten können. In der Antwort des Vorsitzenden Dr. Waschler wird dieses Anliegen durchaus als berechtigt und wünschenswert bewertet, er macht aber gleichzeitig wenig Hoffnung auf eine entsprechende Konsequenz im Sinne einer haushaltspolitischen Berücksichtigung.
Die offenen Ganztagesbetreuungsangebote sind grundsätzlich mit vielfältigen Aufgaben und Erwartungen konfrontiert. Hierzu zwei Schlaglichter: ... weiterlesen

Partnerschaft zum Wohle des Kindes

Zusammenarbeit mit Eltern in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit
Unter diesem Motto trafen sich Ende November 50 pädagogische Fachkräfte aus dem Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Vor dem Hintergrund, dass Schule und die Angebote der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit immer mehr Raum im Leben von jungen Menschen einnehmen, ging es darum, Forschungsergebnisse, Ansätze, sowie Methoden in der Zusammenarbeit mit Eltern zu diskutieren und sich gegenseitig Erfahrungen und gelungene Praxis vorzustellen. ... weiterlesen

SJS-Fachtag „Partnerschaft zum Wohle des Kindes“ am 20.11. in Nürnberg

Zusammenarbeit mit Eltern in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit
Zum zweiten Mal findet der SJS-Fachtag für Fachkräfte aus den Bereichen Jugendsozialarbeit an Schulen, Schulsozialarbeit, Horte und Ganztagsangebote im evangelischen Trägerbereich statt.
Schule und Angebote des Schulbezogenen Jugendsozialarbeit nehmen im Leben von jungen Menschen immer mehr Raum ein. Oft werden dabei Aufgaben übernommen, die an der Schnittstelle zu Aufgaben der Eltern angesiedelt sind. Dadurch gewinnt die Zusammenarbeit von Fachkräften mit Eltern an Bedeutung. Im Kontrast hierzu werden Eltern in den Angeboten der Schulischen Jugendsozialarbeit oft als „schwer erreichbar“ oder „wenig motiviert“ erlebt. ... weiterlesen

SJS-Fachtag „Partnerschaft zum Wohle des Kindes – Zusammenarbeit mit Eltern in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit

20.November 2015

Zum 2. Mal findet der SJS-Fachtag für Fachkräfte aus den Bereichen OGS, Schulsozialarbeit, Jugendsozialarbeit an Schulen und Horte im evangelischen Trägerbereich statt. ... weiterlesen

„Willkommen in unserer Schule“ – Zugewanderte Kinder und Jugendliche in der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit

Erster SJS-Fachtag der ejsa Bayern
Am 14.11. trafen sich erstmalig 40 pädagogische Fachkräfte aus Bayern aus dem Arbeitsfeld der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit. Es ging darum, die Herausforderungen mit der Zielgruppe im Arbeitsalltag zu diskutieren und sich gegenseitig neue Methoden und Entwicklungen vorzustellen.
Einführend brachten Uche Akpulu vom Bayerischen Flüchtlingsrat und Uta Rieger vom UNHCR in Nürnberg die Herausforderungen von zugewanderten jungen Menschen – insbesondere der jungen Flüchtlinge – auf den Punkt. ... weiterlesen

Verbändeanhörung zur Entwicklung der Ganztagsschule in Bayern

Projektgruppe der CSU-Fraktion hörte vor allem zu!
Am 5. Mai waren die Verbandsvertreterinnen und -vertreter (darunter auch die ejsa Bayern) im Bayerischen Landtag eingeladen, im Rahmen der Projektgruppe Ganztagsschulentwicklung der CSU-Fraktion ihre Sicht der Dinge auf die Entwicklung der Ganztagsschule in Bayern darzulegen. Die Leiterinnen der Projektgruppe Kerstin Schreyer-Stäblein und Gudrun Brendel-Fischer zeigten großes Interesse an der Sichtweise der Akteure vor Ort, um – unter Einbeziehung der Ideen und aufgezeigten Problemstellungen der Verbände – die bestehenden Konzepte der bayerischen Ganztagsschulangebote weiter entwickeln zu können. Ziel sei dabei die Umsetzung der von Politik ausgesprochenen Ganztagsgarantie. Es gehe der Projektgruppe dabei nicht nur darum, Ganztagsschule als reines Betreuungsangebot zu etablieren, sondern Bildung und Förderung unter Berücksichtigung der Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt zu stellen. ... weiterlesen

Schulbezogene Jugendsozialarbeit – eine Standortbestimmung der ejsa Bayern

In der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Dreizehn“ des KoV Jugendsozialarbeit
Die kommende Ausgabe der Fachzeitschrift „Dreizehn“ des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit befasst sich mit dem Thema „Schulsozialarbeit“. Die ejsa Bayern ist in diesem Zusammenhang in der Rubrik „Praxis konkret“ angefragt, ihre Sicht der Dinge und den in Bayern verwendeten Begriff der „Schulbezogenen Jugendsozialarbeit (SJS)“ näher auszuleuchten. Schaut man sich die Konzepte zu Schulsozialarbeit bundesweit an, stellt man schnell fest, dass diesen – abhängig von den jeweils bestehenden strukturellen, finanziellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen zur Förderung junger Menschen in der Schule – ganz unterschiedliche Schwerpunkte und Modelle zugrunde liegen. Schon seit den siebziger Jahren wird Schulsozialarbeit als fachlicher Beitrag sozialer Arbeit an Schule diskutiert. Im Jahr 2008 hat sich die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern in einer Standortbestimmung freier Träger bewusst für die Bezeichnung Schulbezogene Jugendsozialarbeit (SJS) entschieden. ... weiterlesen

„Startrampe“ – ein Projekt der Schulbezogenen Jugendsozialarbeit im Diakonischen Werk Rosenheim

Willkommenskultur in Oberbayern
Neuzuwanderer, die nach Bayern in ländliche Regionen kommen, – und vor allem deren Kinder – haben es schwer. Die Kinder gehen in die Schule und sind, so berichten es die Dienste und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit, häufig erst einmal ganz auf sich allein gestellt, denn die deutsche Sprache behrrschen sie noch nicht und die Hilfesysteme in Familie, Freundeskreis oder in der Klasse sind noch nicht vorhanden. Die Schulen im ländlichen Bereich sind auf die Neuankömmlinge nicht immer vorbereitet und SchulleiterInnen und Lehrkräfte häufig überfordert. Für das Kind, das neu nach Bayern kommt, nicht immer eine einfache Situation: ohne die Sprache zu verstehen, ohne Freundinnen und Freunde.
Die Diakonie Rosenheim hat dies zum Anlass genommen, ... weiterlesen

Kindern eine Heimat geben - eine Spendenaktion der EJSA Regensburg

Die Evangelische Jugendsozialarbeit (EJSA) betreibt in der Hemauerstraße ein Jugend-Cafe, ein Schüler-Cafe und ein Familienzentrum.
Diese Einrichtungen dienen der Förderung und Begleitung insbesondere auch von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen, sowie deren Familien.
Unter dem EJSA-Motto „besser miteinander leben!“ erhalten Jugendliche vielfältige Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung, Schulkinder werden beim schulischen und sozialen Lernen unterstützt und Kleinkinder in ihrer Entwicklung gestärkt.
Das Jugend-und Familienzentrum in der Hemauerstraße ist ein Ort der Begegnung für Menschen verschiedener Kulturen und Generationen.
In den neuen Räumlichkeiten werden für diese Arbeit noch bessere und vielfältigere Möglichkeiten bestehen.
Für Einrichtung und Ausstattung benötigen wir jedoch noch dringend zusätzliche Finanzmittel.
Weitere Informationen finden sie hier

„Bildung verbessern – Qualität der Ganztagesschule erhöhen!“

ejsa Bayern und Diakonisches Werk Bayern fordern bessere Ausstattung der Angebote
Die diakonischen Träger von Ganztagsschulangeboten sehen sich zunehmend einer wachsenden Deckungslücke aufgrund der Nichtanpassung der Förderpauschalen ausgesetzt. Gründe hierfür sind u.a. gestiegene Kosten in den Personalkosten, z.B. durch Tarifentwicklungen. Diese stiegen in den letzten drei Jahren um ca. 7-8 %. Darauf wurde bereits im November mit einem Schreiben an die zuständige Abteilung im StMuK hingewiesen. Auch Themen wie die Notwendigkeit von mindestens zwei geeigneten Fachkräften für mehr Binnendifferenzierung in der Gruppe, die Umsetzung des Bildungsauftrags und Wahrung der Aufsichtspflicht in den Ganztagsangeboten wurden thematisiert.
Nachdem eine entsprechende Verbesserung der Situation aktuell nicht in Aussicht gestellt wird, haben sich die ejsa Bayern und das Diakonische Werk Bayern nun mit einem Schreiben direkt an die Minister für Kultus und Finanzen gewendet. Das Schreiben enthält die Forderung der dringend nötigen Verbesserung und Anpassung der oGS – Richtlinie.

Berufsintegrationsjahr (BIJ) an 29 bayerischen Berufsschulen eingeführt

ejsa Bayern begrüßt die Ausweitung des Angebotes für berufsschulpflichtige Flüchtlinge
Die ejsa Bayern begrüßt die Ausweitung der neuen Unterrichtsangebote für berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge, die das StMuK mit der Einführung des ESF-geförderten Berufsintegrationsjahres (BIJ) an 29 Berufsschulen in Bayern schafft. Dem Schlüssel für nachhaltige Integration und den erfolgreichen Start ins Berufsleben, der Erlangung der deutschen Sprache, wird durch eine erhöhte Sprachförderung in diesen Angeboten besonders Rechnung getragen. Angesichts von 155 Berufsschulen in Bayern werden nicht alle Berufsschulen mit diesen Angeboten abgedeckt und man wird sehen müssen, inwieweit gerade dezentral untergebrachte junge Flüchtlinge von diesen Angeboten profitieren können, in deren Regionen es diese Angebote an Berufsschulen nicht gibt. Die ejsa stellt fest: „Ein erster Schritt in die richtige Richtung für eine gelingende Teilhabe für diese besonders benachteiligte Gruppe ist getan.“

Praxishandbuch zur Offenen Ganztagsschule der ejsa-Regensburg

Bestellung über die ejsa Bayern
Die Evangelische Jugendsozialarbeit Regensburg engagiert sich bereits seit 1995 im Bereich der Offenen Ganztagsschule (oGS). Nun hat sie nach dem erfolgreichen, aber mittlerweile vergriffenen Praxishandbuch „Was ist los mit Jessica?“ (einem Arbeitsbuch zur Jugendsozialarbeit an Schulen) ein neues Praxishandbuch zur pädagogischen Arbeit mit den Kindern und der Unterstützung der Familien im Bereich der offenen Ganztagsschule heraus gebracht. „Das Praxishandbuch hat das Ziel, die Mitarbeiterinnen und Leiterinnen der offenen Ganztagsschule im Arbeitsalltag zu unterstützen.
Es erleichtert die Einarbeitung von neuem Personal und macht darüber hinaus unsere Arbeit gegenüber den Kooperationspartnern und Außenstehenden transparent“, so Hans-Jürgen Fehrmann, Geschäftsführer der ejsa Regensburg. Auf über 200 Seiten werden praxisnah und mit vielen anschaulichen Beispielen die Themen Organisation, Pädagogische Praxis, Elternarbeit sowie Kooperation und Netzwerkarbeit abgehandelt. Das Praxishandbuch Offene Ganztagsschule können Sie direkt bei der Evangelischen Jugendsozialarbeit Regensburg oder bei uns in der ejsa-Geschäftsstelle zum Preis von 19,- Euro zzgl. 2,- Euro für Porto und Versand beziehen.

Neue Richtlinie „Jugendsozialarbeit an Schulen“

Was ist neu? Was ändert sich?
Nach zehn Jahren Jugendsozialarbeit an Schulen trat zum 01.01.2013 die neue JaS-Förderrichtlinie in Kraft. Notwendig wurde diese Anpassung aufgrund von geänderten Rahmenbedingungen. Die Richtlinie ist bis 31.12.2019 gültig. Was ist neu? Was ändert sich? Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen erhalten Sie hier.
Jugendsozialarbeit an Schulen ist in Bayern an Mittel-, Förderschulen und Berufsschulen (Priorität 1), bei einem Migrationsanteil von mindestens 20 % auch an Grundschulen (Priorität 2), in besonders gelagerten Einzelfällen an Realschulen möglich, sofern aufgrund sozialer Problemlagen ein signifikant erhöhter Jugendhilfebedarf nachgewiesen wird (Priorität 3). Die Möglichkeit der Beschäftigung einer JaS-Fachkraft mit einer anderen Tätigkeit an der gleichen Schule bleibt weiterhin möglich. Allerdings „ist sicherzustellen, dass es zu keiner Vermischung der Arbeitsbereiche kommt und die Wahrnehmung der JaS-Aufgaben nicht beeinträchtigt wird. Für die weiteren Aufgaben bedarf es der Begründung eines gesonderten Arbeitsvertrags.“ Die JaS-Fachkräfte sind verpflichtet, eine “in der Regel vierwöchige Hospitation”… “im Jugendamt (insbesondere im Bereich der Sozialen Dienste, des Pflegekinderwesens etc.)” zu leisten. “Der Hospitation liegt ein konkretes Einarbeitungskonzept zu Grunde.” (vgl. JaS-Richtlinie, Punkt 1.2.4.1.c)
Weiterhin können neben staatlich anerkannten SozialpädagogInnen in begründeten Einzelfällen nur mit Ausnahmegenehmigung hinsichtlich der Qualifikation DiplompädagogInnen mit dem Studienschwerpunkt Soziale Arbeit oder bei einschlägiger Berufserfahrung mit der Zielgruppe der Jugendhilfe in diesem Bereich arbeiten (vgl. JaS-Richtlinie, Punkt 3.4).
Derzeit gibt es bayernweit insgesamt 450 JaS-Stellen an 635 Schulen (Stand: 01.07.2011). Bislang erhielten 191 JaS-Einsatzorte mit den über das Bildungs- und Teilhabepaket finanzierten JaS-Stellen einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Nach Auslaufen der Bundesförderung über BuT wird der Freistaat die neu geschaffenen richtlinienkonformen JaS-Stellen in die Landesförderung übernehmen. Weiterhin ist die Qualifizierung der Fachkräfte aus den aus Bundesmitteln finanzierten Stellen sichergestellt.
Die seit 1. Januar geltende JaS-Richtlinie finden Sie hier im Internet

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