Ein ganz besonderes Fortbildungsangebot für MitarbeiterInnen der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit
Sozial benachteiligte Personen weisen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko auf. Die Gesundheitsförderung wird daher immer mehr zur vordringlichen Aufgabe in der beruflichen und sozialen Integration von benachteiligten jungen Menschen. Um dem gerecht zu werden benötigen MitarbeiterInnen in der Arbeitsweltbezogenen Jugendsozialarbeit eine entsprechende Schulung – das Gesundheits-Coaching. ... weiterlesen
/ 2. April 2012
Auf der ejsa-Mitgliederversammlung am 28.3.2012 wurde ein von der Trägerversammlung tags zuvor erarbeitetes Papier „Erfolg erleben“ eingebracht und von den ejsa-Mitgliedern einstimmig verabschiedet.
In diesem Papier mit klaren politischen Forderungen an Bund, Land, Kommunen und weitere Verantwortliche wird auf die deutliche Einschränkung der von der Bundesregierung zur Verfügung stehenden Instrumente in den Sozialgesetzbüchern II und III hingewiesen. „…Ein spezielles Fachkonzept für Produktionsschulen und Jugendwerkstätten, wie es vom Bundesrat diskutiert und in der Protokollnotiz des Vermittlungsausschusses fixiert worden ist, ist bisher nicht umgesetzt worden. Das hat zur Folge, dass zur Zeit bei allen Akteuren erhebliche Verunsicherung vorherrscht und für den Zeitraum ab dem 1. April 2012 keine verlässlichen Finanzierungsaussagen vorliegen. Hinzu kommt, dass das System der Vergabe in Bayern derzeit ebenso keine verlässliche Basis für einen funktionierenden Finanzierungsmix bietet.
Es steht zu befürchten, dass unter diesen Umständen einige Einrichtungen geschlossen werden müssen und damit eine Lücke in das Unterstützungssystem für junge Menschen gerissen wird.“
Das ganze Papier „Erfolg erleben“ lesen Sie hier
/ 2. April 2012
Strukturanpassungsfonds der Evangelischen Kirche in Bayern für arbeitslose Menschen
Am 1. April ist nun die umstrittene Instrumentenreform in Kraft getreten. Sie bringt eine ganze Reihe arbeitsmarktpolitischer Reformen mit sich. Insbesondere für die Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit bedeutet das erhebliche Veränderungen und negative Folgen. Der Betrieb der Jugendwerkstätten, vor allem aber die Förderung benachteiligter junger Menschen, deren Zahl auch in Zeiten konjunktureller Stabilität und eines robusten Arbeitsmarktes keineswegs kleiner wird, ist nun in Gefahr. Dies hat die ejsa und das Diakonische Werk Bayern (Bereich Förderung von arbeitslosen Erwachsenen) dazu bewogen, die Evangelische Landeskirche um Unterstützung zu bitten. Gewachsene Strukturen der Berufsbezogenen Jugendhilfe müssen gerade in dieser Übergangszeit erhalten bleiben. Hierzu sind nicht alle Einrichtungen aus eigener Kraft in der Lage. In der letzten Märzwoche verkündete Rainer Schübel von der Landeskirche eine großzügige Unterstützung für die evangelischen Einrichtungen in Bayern, die sich um arbeitslose Menschen kümmern. Mit einem einfachen Antragsverfahren können die Einrichtungen bei der ejsa bzw. beim Diakonischen Werk Bayern ab jetzt bis 18.4.2012 Förderanträge stellen. Auf diesem Wege bekennt sich die Evangelische Landeskirche und das Diakonische Werk Bayern eindeutig für die benachteiligten Menschen.
/ 2. April 2012
Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente der Bundesanstalt für Arbeit gefährdet Beratungsstellen und Beschäftigungsinitiativen
Die im vergangenen Jahr beschlossene Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente der Bundesanstalt für Arbeit und die damit verbundene Einsparung von 17 Milliarden Euro treffe vor allem diakonische und kirchliche Beratungsstellen, Beschäftigungsinitiativen und Jugendwerkstätten sehr hart, so der Landesbischof. Einige Einrichtungen seien bereits in ihrer Existenz gefährdet. Insbesondere benachteiligte Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf seien durch die Kürzung besonders betroffen. Sozialministerin Haderthauer teilte die Meinung des Landesbischofs und wies darauf hin, dass sie sich schon seit langem für die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf Bundesebene einsetze. In dieser Angelegenheit habe sie bereits an Bundesarbeitsministerin von der Leyen geschrieben und eingefordert, dass sich die Arbeitsverwaltung weiterhin ausreichend an der Finanzierung von Jugendwerkstätten beteilige.
München, 12. Januar 2012
Johannes Minkus, Pressesprecher
/ 16. Januar 2012
EJSA, KDA (KirchlicherDienst in der Arbeitswelt) und Diakonie haben sich in Ihrem Bemühen, arbeitslosen Menschen beizustehen, zusammengetan und einen Antrag an die Landessynode im Herbst 2011 in Rosenheim gestellt. Es sollte ein Wort der Landessynode werden, in dem mit Nachdruck darauf hingewiesen wird, wie wichtig die Bemühungen von Gesellschaft, Kirche und Politik sind, um benachteiligte Jugendliche und Erwachsene, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben, zu begleiten. Nun hat die Synode unseren Antrag noch durch eine Selbstverpflichtung der Evangelischen Kirche ergänzt und eine “Kundgebung” beschlossen. “Kundgebung” wird so ein Wort genannt, wenn alle kirchenleitenden Organe gemeinsam diesem Wort zustimmen. Lesen Sie die “Kundgebung” in ihrem Wortlaut: ... weiterlesen
/ 26. November 2011
Am 1.9.2011 hat Sabrina Brummer ihren Ausbildungsplatz zur Bürokauffrau angetreten. Das erste Mal seit Bestehen der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern gibt es eine Ausbildungsstelle in der Geschäftsstelle. Möglich wurde dies auch durch die Unterstützung der Evangelischen Landeskirche, die mit einem Programm die Ausbildung in kirchlichen Einrichtungen fördert. Sabrina Brummer wird nun innerhalb der nächsten drei Jahre alle Referate und Abteilungen der Geschäftsstelle unter fachkundiger Leitung der Ausbilderin Ingrid Wächtler, Referentin für Verwaltung bei der EJSA, durchlaufen. Das EJSA Team freut sich über die Verstärkung.
/ 7. September 2011

“Umweltbildung in der Jugendsozialarbeit” ist das neue gemeinsame Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (LAG JSA) mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und wird vom StMUG gefördert.
Das Projekt hat zum Ziel, Lern- und Erkenntnisprozesse bei der Zielgruppe der Jugendsozialarbeit in Gang zu setzen, das Verständnis von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Arbeitsfeldern der Jugendsozialarbeit zu verankern sowie
tragfähige Kooperationsbeziehungen zwischen Jugendsozialarbeit und Umweltbildung zu initiieren.
Alle Informationen zum Projekt und alle Förderinformationen finden Sie auf der Internetseite der LAG Jugendsozialarbeit Bayern
/ 28. Juni 2011
Die ESJA Bayern ist – zusammen mit der Evangelischen Jugend in München – Träger des Modellprojektes „FSJ Kompetent“.
Das „FSJ kompetent“ gibt Jugendlichen, die eine intensivere Begleitung und Weiterqualifizierung benötigen, die Chance, eine berufliche und persönliche Perspektive zu entwickeln.
Dieses FSJ-Programm richtet sich vor allem an …: Jugendliche, die ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz verbessern wollen, Jugendliche, mit Migrationshintergrund, die strukturell benachteiligt sind, Jugendliche, mit persönlichen Problemen, die aufgrund ihres Lebenslaufes, Krisen und Herausforderungen meistern müssen, Jugendliche aller Schulabschlüsse. ... weiterlesen
/ 17. Juni 2011